Chemische Löschmittel
Das in dem automatischen FireTrace-Feuerunterdrückungssystem zum Einsatz kommende chemische Löschmittel ist ein feinkörniges Pulver - Monoammoniumphosphat (NH4H2PO4) - das auch als ABC oder Universal-Feuerlöschpulver bezeichnet wird.

Chemische Bezeichnung: Monoammoniumphosphat  
Dampfdichte   Entfällt
Spezifisches Gewicht   Etwa 0.85
Wasserlöslichkeit   Nicht wasserlöslich
Dampfdruck   Entfällt
Schmelzpunkt   Entfällt
Siedepunkt   Entfällt
PH-Wert (10% Lösung)   Etwa 4-5
Entflammungstemperatur   Entfällt
Selbstzündungstemperatur Entfällt
Aussehen und Farbe   Feinkörniges, gelbliches Pulver


Zylinder / Montage des Ventils
Das ABC-Löschpulver wird in TPED-Hochdruckbehältern aus Stahl aufgewahrt, die mit Stickstoff bis 195 psig bei 70 °F (1,034 KPa @ 21 °C) gefüllt sind.

Jede Stahlflasche ist mit einem vernickelten Messingventil, einem Manometer zur Überwachung des Flaschendrucks und einem an das Rohr des Firetrace-Sensors angrenzenden Ventil ausgestattet.

Das Kugelventil muss, wenn die Flasche nicht in Gebrauch ist, die gesamte Zeit geschlossen sein.

Darüber hinaus sind alle Ventile der Flasche mit einer Dekompressionseinrichtung gemäß den Sicherheitsanforderungen ausgestattet.

Einbau der Flaschenhalterung
Die gestrichene Wandhalterung aus Stahl dient zum Einbau der Flasche in senkrechter Position (nach oben). Jede Flasche ist mit zwei (2) integrierten Schnellverschluss-Gurten ausgestattet.

Firetrace-Erkennungsschlauch (FDT)
Der von FM genehmigte Firetrace Erkennungsschlauch (Fire Detection Tubing = FDT) ist eine lineare, pneumatische, branderkennende Einrichtung, die auf die Kombination von Wärme und der vom Feuer abgestrahlten Energie reagiert. Der FDT hat eine glatte (nicht poröse) Oberfläche. Aus diesem Grund kann er den Innendruck für längere Zeit aufrecht erhalten. Der Erkennungsschlauch ist auch gegen die meisten herkömmlichen Chemikalien oder Stoffe widerstandsfähig. Der FDT ist aus einer inerten, nicht leitfähigen Kunstharzmischung gefertigt und wird anschließend gepresst, wodurch der Schlauch glatter gemacht wird.

Der Firetrace-Erkennungsschlauch hat folgende drei Funktionen:
1). Wärmeerkennung
2). Aktivierung des Systems
3). Freisetzung des Löschmittels

Der Schlauch wird im gesamten potenziellen Gefahrenbereich verbaut und mit einem Ende an die Spitze des Flaschenventils angeschlossen. Der Schlauch steht unter Druck mit Stickstoff bis 195 psig und hält das System in der Position "Ausgeschaltet". Der Erkennungsschlauch ist temperaturempfindlich und so für den Brandfall entworfen, dass er sich an jedem beliebigen Ort aktiviert und die Flammen bekämpft. Durch das Brechen des Schlauches wird eine Ausströmdüse gebildet, die das Löschmittel vollständig freisetzt.

Druckübersetzer
Der Druckübersetzer ist so ausgestattet, dass er den Druck im System überwacht, das System steuert und/oder sämtliche elektrische Einrichtungen speist bzw. vom Netz trennt. Dieses Element kann an das Ende der Leitung des Firetrace-Erkennungsschlauches angeschlossen oder am Behälterventil befestigt werden, um zusätzliche elektrische Funktionen zu erhalten, die sich als erforderlich erweisen können. Firetrace empfiehlt, dass alle Systeme einen Druckübersetzer verwenden, der mit einer anderen Einrichtung verbunden ist, um das Personal im Falle der Aktivierung des Systems benachrichtigen zu können.

1. DLP Ventil
2. Ring, Druckübersetzer / Druckmesser
3. Systemsensor
4. DLP Ring
5. Siphonrohr
6. Niederdruckflaschenaggregat
7. Verbundene Dichtung (Druckübersetzer am Ventil)
8. Verschlusspfropfen, Öffnung des Ventil-Druckübersetzers
9. Stützhalterung des Niederdrucksystems
10. Aufsatz-Ventiladapter PS Druckübersetzer

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